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Menschenorientierte Führung

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Amel Lariani

Amel Lariani

Ich lasse mich nicht über meinen Beruf definieren – Arbeit dient meiner inneren Erfüllung

Ich weiß, wie es sich anfühlt, über seine gesundheitlichen Grenzen zu gehen. Sich ständig beweisen zu müssen. Nicht zur Ruhe zu kommen, weil das schlechte Gewissen einen plagt, nicht genug getan zu haben. Hin- und hergerissen zu sein zwischen Mitarbeitern, Vorgesetzten und meinen eigenen Bedürfnissen. Notstand statt Wohlstand zu managen.
Das Gefühl, alles zu verlieren und finanziell mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Sich selbstkritisch zu hinterfragen, zu zweifeln und seinen tiefsten Ängsten zu begegnen. Ich weiß aber auch, dass verarbeitetes Scheitern die Flexibilität im Denken und Handeln fördert und authentische Stärke aus persönlichem Wachstum reift.

Was uns von Maschinen unterscheidet: Wir sind lebendige Wesen mit Gefühlen

Emotionen sind die Basis unseres menschlichen Ursprungs. Rationalität und Emotionalität werden immer noch als Gegensätze im beruflichen Kontext gesehen. Kein Mensch handelt rein rational, Gefühl und Verstand sind eng miteinander verknüpft. Das Zusammenspiel zwischen unseren Gedanken, Emotionen und unserem Körper ist untrennbar miteinander verbunden. Führungskräften, die Schwierigkeiten damit haben, ihre Mitarbeiter zu erreichen und mitzunehmen, mangelt es meist an emotionaler Kompetenz.

Ich setze mich für mehr Emotionalität und Menschlichkeit in Unternehmen ein, weil Emotionen den beruflichen Alltag bereichern

Emotionen haben einen großen Einfluss auf das Denken und Handeln - wer sie bewusst lebt, gewinnt an Handlungsalternativen. In Unternehmen kommt es immer auf Ergebnisse an. Wenn zusätzlich eine emotionale Verbindung zwischen Kollegen und über Hierarchien hinweg besteht, fördert dies Vertrauen, Motivation und Engagement. Für Menschen, die einander gut kennen, sich verstehen und akzeptieren, ist es leichter, gemeinsame Ziele zu erreichen. Vertrauen schafft Dynamik.

Meine Leitsätze